Nachdem am vorherigen Wochenende mit einem stark dezimierten Kader gegen Biblis zum ersten Mal seit dem fünften Spieltag keine Punkte mehr mitgenommen werden konnten, stand für die Zwote eine echte Härteprüfung auf dem Programm. Es gastierte der noch verlustpunktfreie Spitzenreiter aus Trebur.

Wie erhofft, starteten die Langener voll fokussiert in das Spiel. Hinten machte man es Trebur durch eine aggressive Abwehr schwer zu Torerfolgen zu kommen, im Angriff hingegen fand man im Rückraum durch Henni Schummer und Patrick Munder immer eine passende Lösung. So kam es zu einem offenen Schlagabtausch, folgerichtig stand es nach 15 Minuten 10:10. Die erste kleine Schwächephase der Gastgeber wusste Trebur zu nutzen. Aus einem 0:3-Lauf in den folgenden sechs Minuten resultierte dann auch der Halbzeitrückstand von 13:16.

In der Kabine schien Trainer Marco Voll dann die richtigen Worte gefunden zu haben. Trotz ursprünglich vier Toren Rückstand direkt nach der Pause ließ Langen nicht locker. Man verkürzte sogar auf 17:19 und hatte die Chance auf den Anschlusstreffer.

Dann allerdings verlor die Zwote komplett den Faden. Im Angriff leistete man sich zu viele Fehler und in der Abwehr wurde man von Trebur überrannt. Ein 0:7-Lauf in gerade einmal sieben Minuten schien die Entscheidung gebracht zu haben.

Doch die Langener gaben sich nicht auf, kämpften sich noch einmal auf 26:30, fünf Minuten vor Ende zurück. Doch die Hypothek war zu groß, mehr als ein 29:32 war am Ende nicht drinnen.

So ging man mit gemischten Gefühlen aus der Partie. Einerseits bewies man Moral und verlor nur mit drei Toren gegen den Tabellenführer. Andererseits wären ohne die Schwächephase in der zweiten Hälfte auch zwei Punkte drinnen gewesen.

Besser machen will es zweite Mannschaft am kommenden Sonntag, dem 4.12. um 18:00 in Rüsselsheim gegen die Reserve von Rü/Bau/Kö. Wie immer freut sich die Mannschaft auf lautstarke Unterstützung vor Ort.

Spielfilm: 1:3 (5.) – 6:6 (10.) – 10:10 (15.) – 10:12 (20.) – 11:14 (25.) – 13:16 (Halbzeit) – 17:19 (35.) – 17:22 (40.) – 19:27 (45.) – 22:28 (50.) – 25:30 (55.) – 29:32 (Ende)

Es spielten: Roßmann, Teufel – Büttner 7/1, Fornoff, M. Schummer 1, Munder 7, Räuber, H. Schummmer 7, Elsinger 1, Passmann 1, Schlesinger 1, Pröstler 3,

Am vergangenen Sonntag stand es an. Im Sportzentrum Nord kam es zum Derby zwischen der Zwoten und der SG Egelsbach II. Für viele Spieler war es das erste Derby überhaupt. Doch so wirklich viele Zuschauer waren nicht erschienen.

Zu Spielbeginn kam es gleich zu einer Überraschung. Der Tabellenletzte, die SG Egelsbach begann mit einer offensiven Manndeckung. Man fühlte sich ein wenig in die E-Jugendzeit zurückversetzt. Doch die Langener ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Nach 7 Minuten konnte man bereits 7 Tore erzielen.
Anschließend stellten die Egelsbacher auf eine 3:2:1-Abwehr um, die unsere Zweite vor größere Probleme stellte. Bitter war die Verletzung von Dominik Knobl, der sich in einer Abwehraktion den Finger brach. Auch von dieser Seite nochmal gute Besserung Domi!
Bis zum 12:8 blieb die Partie offen, danach wurde die Abwehr besser und auch im Angriff fand man bessere Lösungen. So konnte man sich bis zur Pause auf 20:13 absetzen. Auch Malte Schummer, der nach längerer Auszeit wieder bei der HSG auf der Platte stand, konnte sich in dieser Phase in die Torschützenliste eintragen.
In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel sehr lange vor sich hin. Das Spiel war schon entschieden und Egelsbach, die mit nur 10 Spielern angereist waren, konnte auch nichts mehr ausrichten. Nach dem 28:21 in der 46. Minute zündete die HSG nochmal den Turbo. Besonders über die rechte Seite konnte man, mit Fabien Poths und Dominik Elsinger, die beide jeweils acht Tore erzielten, zu einfachen Toren kommen.
12 Sekunden vor Schluss fiel noch das vielumjubelte 40. Tor. Anschließend hallte nur noch „Derbysieger, Derbysieger“ durch die Halle.
Am Ende war es ein in großen Teilen glanzloses Spiel der Langener, doch gegen die Egelsbacher langte die Leistung mehr als genug, um die zwei Punkte eindrucksvoll in heimischer Halle zu behalten.
Mit nun 7:11 Punkten stehen die Langener gut im Mittelfeld der A-Klasse. Gegen Biblis sollen am Samstag um 18 Uhr die nächsten 2 Punkte her. Die Zwote freut sich auf einige Zuschauer, die sich mit auf den Weg nach Biblis machen.

Spielfilm: 5:3 (5.) – 8:5 (10.) – 10:6 (15.) – 14:8 (20.) – 17:10 (25.) – 20:13 (Halbzeit) – 23:15 (35.) – 25:17 (40.) – 28:20 (45.) – 32:22 (50.) – 36:24 (55.) – 40:27 (Ende)

Es spielten: Roßmann, Teufel – Büttner 6/1, Knobl 1, Klenk 4, Munder 3, Räuber 1, Elsinger 8, Poths 8, Passmann 2, Vogel, Schlesinger 2, Pröstler 4, M. Schummer 1,

Die sich im Aufwärtstrend befindlichen Herren 2 der HSG waren am Sonntagabend in Lampertheim zu Gast. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge, sollte nun der dritte her.
Der Beginn war fahrig auf beiden Seiten. Die Langener fanden keine Antwort auf die offensive 3:2:1-Deckung der Gastgeber auf der anderen Seite wiederum fanden die Lampertheimer in der aggressiven Abwehr der HSG und Paul Teufel ihren Meister.
Gerade einmal ein Tor stand auf beiden Seiten nach fünf Minuten zu Buche.
Danach kam Langen besser ins Spiel. Auf der rechten Angriffsseite konnte oft über Simon Büttner abgeräumt werden, der vier der ersten sechs Tore und insgesamt 11 Tore warf und damit ein blitzsauberes Spiel ablieferte. Beim Stand von 3:8 kam es zum Bruch im Spiel der Langener. Gewonnene Bälle wurden weggeworfen, vorne war man nicht konsequent genug im Abschluss und auch die Abwehr verlor ein wenig den Zugriff. Mit einer 9:11-Führung rette man sich in die Halbzeit.
Mit frischem Kopf kam man aus der Kabine und das Spiel der Zwoten wurde wieder besser. Nach 43 Minuten lag man mit 12:16 in Führung. Was dann folgte waren 10 Minuten zum Vergessen, in denen man nur ein Tor warf. Lampertheim nutze diese Schwächephase und ging mit 18:17 in Führung. Doch danach bewiesen die Männer Moral, konnten immer ausgleichen, teilweise in doppelter Unterzahl.
Der letzte Angriff gehörte den Gastgebern, doch die Langener Festung stand. Der direkte Freiwurf ging in die Mauer.
So war es am Ende ein Punktgewinn, der sich doch eher wie ein Punktverlust anfühlt.
In der kommenden Woche wird man im Angriff gegen offene Deckungen spielen üben müssen.
Diesen Sonntag, den 13.11. kommt es um 16 Uhr im Sportzentrum Nord zum Derby gegen die SG Egelsbach II. Die Männer freuen sich auf lautstarke Unterstützung, um in heimischer Halle die zwei Punkte zu behalten.

Spielfilm: 1:1 (5.) – 2:3 (10.) – 3:5 (15.) – 3:8 (20.) – 7:10 (25.) – 9:11 (Halbzeit) – 11:12 (35.) – 11:13 (40.) – 15:16 (45.) – 17:17 (50.) – 19:18 (55.) – 21:21 (Ende)

Es spielten: Roßmann, Teufel – Büttner 11/5, Knobl 1, Klenk 1, Munder, Räuber, Schummer 2, Elsinger , Poths 1, Vogel 2, Skötsch 1, Lippert 2, Pröstler,

Nachdem in der Vorwoche gegen Büttelborn der erste Saisonsieg eingefahren werden konnte, galt es nun für die zweiten Herren der HSG gegen die MSG Roßdorf/Reinheim II die nächsten zwei Punkte zu holen, um den Anschluss an das Mittelfeld zu halten.
Durch eine starke Abwehr, die sich bereits in den letzten Spielen als große Stärke herausstellte, konnte man schnell eine Führung herausspielen. Angetrieben von einem wieder einmal stark aufgelegten Paul Teufel im Tor, konnte man durch die erste und zweite Welle zu einfachen Toren kommen. Bereits nach elf Minuten stand eine komfortable 6-Tore Führung auf der Anzeigetafel (8:2). In den kommenden zehn Minuten verloren die Jungs von Trainer Marco Voll etwas aus dem Tritt. Danach konnte man wieder an die Leistung der ersten zehn Minuten anknüpfen. So wurden beim Spielstand von 18:6 die Seiten gewechselt.
Doch gerade nach der letzten Woche, musste nun das Ziel sein, nicht abzuschalten und versuchen den Vorsprung weiter auszubauen. Das gelang zum großen Teil in der zweiten Hälfte, allerdings plätscherte das Spiel in großen Teilen vor sich hin. Im Abschluss schlichen sich einige Fehlwürfe zu viel ein, auch der ein oder andere technische Fehler war dabei. Gefährlich wurde es aber nie, da die HSG souverän die Führung verwalten konnte. So wurde es am Ende ein viel umjubelter 28:14-Sieg.

Nachdem nächstes Wochenende Spielfrei ist, greift die Zwote wieder am 6.11. in Lampertheim nach den nächsten zwei Punkten.

Spielfilm: 4:2 (5.) – 7:2 (10.) – 9:3 (15.) – 10:4 (20.) – 12:5 (25.) – 18:6 (Halbzeit) – 20:8 (35.) – 21:10 (40.) – 24:11 (45.) – 24:12 (50.) – 25:13 (55.) – 28:14 (Ende)

Es spielten: Roßmann, Teufel – Büttner 4/1, Knobl, Wannemacher 2, Räuber 1, Schummer 3, Elsinger 1, Poths 2, Munder 2, Skötsch 3, Schlesinger 2, Lippert 6, Pröstler 2

Nach den knappen und ärgerlichen Niederlagen der letzten Wochen fuhren die Zweiten Herren am letzten Samstag entschlossen nach Büttelborn um endlich den ersten Saisonsieg einzufahren.

Im Gegensatz zu vorangegangenen Partien gelang der Zwoten diesmal ein Blitzstart und nach den ersten zehn Minuten hatte man sich einen 6-Tore Vorsprung herausgespielt. Besonders Max Wannemacher konnte den ersten Minuten seinen Stempel aufdrücken und wurde dafür mit einer Manndeckung für den Rest des Spiels „belohnt“ Die Abwehr stellte die Gastgeber immer wieder vor Probleme und vorne wurden die Chancen sicher verwertet. Konnten die Büttelborner sich doch einmal durchsetzen verwehrte Paul Teufel im Tor ihnen häufig denTorerfolg. Mit einer 9:17 Führung ging es in die Halbzeit.

In der Kabine wurden die Spieler ermahnt das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und weiter mit vollster Konzentration zu agieren. Jedoch wirkten die Langener zu Beginn der zweiten Hälfte wie ausgetauscht. Bälle wurden leichtfertig weggeworfen und auch die Abwehr offenbarte nur wesentlich mehr Lücken.

Bereits nach knapp zehn Minuten war vom beruhigenden Vorsprung aus der Halbzeit nicht mehr viel übrig (16:19). Die langener Spieler beschäftigten sich mit allem außer dem Handballspiel. Diskussionen mit den Schiedsrichtern, den Zeitnehmern und Zuschauern ließen nach den vergangenen Spielen auf keinen positiven Ausgang des Spiels hoffen.

In den letzten 10 Minuten besann sich die Zwote jedoch wieder auf das Handballspielen und stemmte sich energisch gegen die Aufholversuche des TVB. Für die Entscheidung sorgte schließlich Simon Büttner, mit einem sehenswerten Heber 30 Sekunden vor Schluss. Mit 29:30 im Duell der Landesligareserven sicherte sich die HSG Langen die ersten Punkte der laufenden Saison und obendrein den ersten Auswärtssieg seit knapp 2 Jahren.

Weiter geht es für die Zweiten Herren am kommenden Sonntag um 16:00  Sportzentrum Nord gegen die MSG Roßdorf/Reinheim II.

Es spielten: Roßmann, Teufel – Büttner 10, Wannemacher 5,Klenk 2, Poths 3, Elsinger, Kirchniawy, Karst, Schlesinger 3, Lippert 5, Räuber 1, Pröstler 1

Nach der knappen Niederlage am letzten Wochenende wollten die Zweiten Herren im vierten Saisonspiel endlich den ersten Sieg einfahren. So fuhren die Langener am Samstagnachmittag zum Auswärtsspiel bei der ersten Mannschaft der TG Eberstadt.

Der Start in die Partie beim letztjährigen Kontrahenten in der Abstiegsrunde misslang jedoch gründlich. Die Heimmannschaft spielte sich in den ersten fünf Minuten eine 4-Tore-Führung heraus. Nach der schwachen Anfangsphase fand die Zwote dann endlich auch ins Spiel und konnte bis auf ein Tor verkürzen.

Die Abwehr, die in der Vorwoche im Zusammenspiel mit dem Torhüter noch glänzen konnte, wirkte an diesem Nachmittag in der ersten Hälfte sehr löchrig. Die beiden halben konnten trotz Körperkontakt häufig treffen und so ging mit einem 4-Tore-Rückstand in die Pause (20:16)

Wie zu Spielbeginn kam die Zwote auch in die zweite Hälfte nicht gut rein. Bis zur 42. Spielminute war der Rückstand auf Neun Tore angewachsen (28:19). Nach der Auszeit von Aushilfstrainer Thomas Vogel bewiesen die Langener jedoch Kampfgeist und holten Tor um Tor auf.

Mit einer offensiven 4:2 Deckung wurden die beiden Hauptakteure der Eberstädter aus dem Spiel genommen und Ballgewinne erzwungen. Die Eberstädter hatten immer weniger Antworten und verschleppten das Spiel so sehr, dass es eher einem sonntäglichen Spaziergang als einem Handballspiel ähnelte. Am Ende ging den Langenern die Zeit aus und das Spiel endete in einer 2-Tore-Niederlage (32:30).

Am kommenden Sonntag um 14:00 geht die Jagd nach den ersten zwei Punkten im Sportzentrum Nord gegen die HSG Fürth/Krumbach II weiter. 

Es spielten: Teufel – Büttner 2, Knobl 4, Klenk 5, Poths 1, Elsinger 2, Fornoff 2, Kirchniawy, Purucker 7, Schlesinger 1, Lippert 4, Räuber 2

…sollte eigentlich ein Handballspiel gewinnen.

Mit dem Ziel, den Aufschwung aus dem letzten Spiel mitzunehmen, startete die zweite Mannschaft der HSG Langen hochmotiviert ins Spiel. Die ersten zwei Punkte der Saison sollten her. Gegner im Sportzentrum Nord war die TSV Pfungstadt II.

Der Wille war deutlich sichtbar. Aus einem Ballgewinn konnte man durch einen Tempogegenstoß das erste Tor des Spiels erzielen. Anschließend agierte man im Angriff teils etwas unglücklich und auch in der Abwehr bekam man noch nicht den Zugriff. Nach fünf Minuten stand es 1:3.

Was anschließend folgte, war eine Machtdemonstration von der Langener Abwehr und unserem überragenden Torhüter Paul Teufel. Pfungstadt blieb für unglaubliche 17 Minuten ohne Tor.

Da hätte Langen das Spiel eigentlich schon entscheiden können. War es aber nicht, weil man die Tempogegenstöße nicht nutzte, teilweise etwas zu statisch war und wenn es dann einmal schnell ging, wurde es meist zu überhastet. 6:3 stand es also nach 20 Minuten.

Danach legte Pfungstadt die Auszeit und es entwickelte sich ein bisschen mehr Dynamik. Mit einer 9:7 Führung für Langen wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit begann etwas munterer, allerdings auch von Pfungstadt.

Nach etwa 40 Minuten bekam das Spiel unserer Zwoten eine kleine Delle. Das bestrafte Pfungstadt mit einem 3:0-Lauf.

Danach begann eine zähe Schlussphase, auch begünstigt durch die sehr großzügige Auslegung des Zeitspiels, vom Schiedsrichtergespann.

Die Abwehr stand weiter stabil, Paul hielt weiter stark, doch vorne machte man die Dinger nicht rein. Immerhin stand 10 Minuten vor dem Ende eine 16:15-Führung auf der Anzeige.

Danach gelang im Angriff gar nichts mehr. Man blieb von nun an torlos. Symptomatisch ein vergebener Siebenmeter in der vorletzten Minute.

Somit muss sich die Zweite trotz nur 17 Gegentore gegen Pfungstadt geschlagen geben – weil man eben die Chancen nicht genutzt hat.

Wenn man nun im Angriff noch ein bisschen abgezockter wird, stehen dem ersten Punktgewinn im nächsten Spiel gegen Eberstadt nichts mehr im Wege.

Spielfilm: 1:3 (5.) – 2:3 (10.) – 4:3 (15.) – 6:3 (20.) – 8:5 (25.) – 9:7 (Halbzeit) – 12:9 (35.) – 13:11 (40.) – 13:14 (45.) – 15:15 (50.) – 16:15 (55.) – 16:17 (Ende)

Es spielten: Roßmann, Teufel – Büttner 4, Knobl 2, Klenk 1, Bartz, Poths 2, Elsinger 1, Fornoff 1, Kirchniawy, Schlesinger 2, Lippert 4, Martin, Räuber

Mit ordentlich Wut im Bauch, schließlich galt es etwas gutzumachen, reisten die zweiten Herren zur HSG Bieberau-Modau II.

Und genau mit dieser Einstellung ging die HSG Langen zu Werk. Beflügelt durch eine starke Abwehrleistung und einen gut aufgelegten Paul Teufel, der mehrere Bälle stark parierte, konnte man schnell eine Führung herausspielen. Im Angriff konnte man durch schöne Kombinationen oft die Außen freispielen. Auch die erste und zweite Welle funktionierte hervorragend. So stand es nach 20 Minuten 14:9 für die HSG Langen.

Anschließend verkrampfte man zu sehr in Einzelaktionen, was Bieberau-Modau, bei denen man einigen Spielern anmerkte, dass sie letzte Saison noch in der Landesliga spielten, ausnutzen konnte. Während uns kein Tor gelang, konnten die Bieberauer bis zur Pause zum 14:14 ausgleichen.

In Unterzahl ging es dann in die zweite Hälfte. Diese verlief in der Anfangsphase alles andere als glücklich. Eigene Fehler und eine schlechte Rückzugsbewegung führten schnell zu einem 5-Tore-Rückstand (24:19). Doch die Langener steckten nicht auf, kämpften sich wieder zurück ins Spiel und blieben bis zum 27:24 in Schlagdistanz.

Dann zeigte sich die ganze Klasse der HSG Bieberau-Modau. Ein 5:0-Lauf für die Gastgeber sorgte dann für die Entscheidung. Man merkte, dass bei den Langenern die Kräfte schwanden, agierte man zum Schluss doch teilweise recht hektisch und kopflos.

So spiegelt die 40:28-Niederlage nicht den Spielverlauf dar.

Was bleibt also mitzunehmen: Gerade die ersten 20 Minuten, während denen die Langener einen Kader mit Landesliga-Erfahrung in Bredouille brachten. Dass im Zusammenspiel immer noch Luft nach oben ist, ist logisch, wird sich in den kommenden Wochen aber kontinuierlich verbessern. Die Zwote kann stolz sein, gerade auf ihre ersten 20 Minuten und darauf aufbauen. Vielleicht reicht es dann im nächsten Spiel auch für 60 Minuten.

Spielfilm: 2:2 (5.) – 5:7 (10.) – 6:10 (15.) – 8:13 (20.) – 12:14 (25.) – 14:14 (Halbzeit) – 19:16 (35.) – 24:19 (40.) – 28:24 (45.) – 30:24 (50.) – 36:26 (55.) – 40:28 (Ende)

Es spielten: Roßmann, Teufel – Büttner 4/1, Knobl 5, Wannemacher 1, Klenk 1, Elsinger D. 5, Passmann 4, Kirchniawy, Skötsch 4, Schlesinger 1, Lippert 1, Prösler 2,

Nach einer kurzen, aber recht intensiven Vorbereitung stand für die „Zwote“ das erste Saisonspiel an. Zu ungewohnter Zeit, an einem Freitagabend, zählte es gegen die HSG WBW. Erfreulicherweise konnte Trainer Marco Voll auf einen vollen 14-Mann-Kader zurückgreifen, war in den beiden Vorbereitungsspielen nur ein Rumpfkader vorhanden.

Hochmotiviert gingen die Jungs in ihr erstes Spiel, die ersten zwei Punkte sollten her.

Doch in den ersten Minuten zeigte sich bereits, dass das heute eine schwierige Aufgabe werden sollte. Man tat sich schwer gegen die offensive Abwehr der WBW, zudem hielt deren Torwart stark.

So brauchte es einen 7-Meter und ganze 8:30 Minuten, ehe die Langener ihr erstes Tor erzielen konnten. Da stand es „nur“ 1:2, denn auch die unsere Abwehr stand sehr kompakt. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem es die Langener durch technische Fehler und Fehlwürfe jedoch nie schaffte, in Führung zu gehen.

2 Minuten zum Vergessen:

Als es in der 28. Minute 10:11 stand, fand plötzlich ein unerklärbarer Bruch im Spiel statt. Man wurde hektisch, verlor die Bälle und warf ohne Not aufs Tor. Was folgte war ein 4:0 Lauf der Weiterstädter, somit ging es mit 10:15 in die Kabine.

Es war der Knackpunkt in diesem Spiel, denn die Zweite schaffte es bis zum Schlusspfiff nicht mehr näher ranzukommen. Das lag nicht zuletzt am überragend parierenden Torhüter der Gäste. Folglich stand am Ende ein 25:31 auf der Anzeigetafel.

Was bleibt aus diesem Spiel:

Die zweite muss sich an die eigene Nase packen. Die lange bemängelte niedrige Trainingsbeteiligung zeigte ihre Spuren. In der Abwehr passten die Absprachen noch nicht, im Angriff funktionierte das Zusammenspiel nicht wirklich. Mangelnden Kampf kann man den Jungs nicht vorwerfen, auch wenn jeder eher für sich kämpfte.

Es liegt noch ein weiter Weg vor der „Zwoten“. Viel Zeit bleibt nicht, die Dinge zu ändern. Am Samstag, den 17.09. steht das nächste Spiel an, diesmal auswärts, gegen Biberau-Modau II.

Spielfilm: 0:1 (5.) – 2:4 (10.) – 5:6 (15.) – 7:9 (20.) – 9:10 (25.) – 10:15 (Halbzeit) – 13:19 (35.) – 16:22 (40.) – 19:25 (45.) – 20:26 (50.) – 22:27 (55.) – 25:31 (Ende)

Es spielten: Roßmann, Teufel – Büttner 10/7, Knobl, Klenk 1, Metzger 1, Kafka 2, Scherin 3, Elsinger D. 3,  Kirchniawy, Skötsch 2, Schlesinger, Prösler 3, Räuber

Am vergangenen Wochenende ging es für die 2. Mannschaft der HSG Langen nach Roßdorf zur MSG Roßdorf/Reinheim II. Die Mannschaft von Trainer Marco Voll wollte an den Erfolg der letzten Woche anknüpfen, um einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu schaffen.

Mit voller Bank und Hilfe von der ersten Mannschaft ging es in die Partie. Nach 10 Minuten beim Stande von 6:6 wurde spätestens allen klar, dass das hier heute kein einfaches Spiel werden wird. Man stand zwar kompakt in der Defensive, merkte aber schon früh, dass Roßdorf einen starken Keeper zwischen den Pfosten stehen hat, der direkt im Spiel war und das über die vollen 60 Minuten auch nicht mehr änderte. So kam es, dass die Langener sich immer wieder die Zähne am Schlussmann ausbissen und sich Roßdorf mit einem 5:0 Lauf deutlich absetzen konnte. Zur Halbzeit lag die Heimmannschaft dann bereits mit 17:10 vorne. Nach der Halbzeit wollte man eine Aufholjagd starten. Doch auch nach der Halbzeit das gewohnte Bild, der Torwart der Heimmannschaft war in einer zu starken Form. Das Sorgte allerdings auch dafür das die Langener nach und nach der Mut verließ. So konnte Roßdorf ihre Führung auf 10 Tore ausbauen. Man kam zwar in der 54. Minute nochmal auf 6 Tore ran doch auch dies änderte nichts an der verdienten Niederlage. Am Ende musste man sich deutlich mit 33:22 geschlagen geben. Was sogar aufgrund der Höhe dazu führte, dass der Abstieg der Langener feststand. Schlussendlich muss man sagen, dass das Spiel hauptsächlich aufgrund der überragenden Torwartleistung in der Höhe ausgegangen ist. Dennoch war die Zweite der HSG auch einfach zu verkopft und verlor auch aufgrund dessen verdient.